Konficamp 2017

Dass das Jahr 2017 ein ganz besonderes Jahr ist, lässt sich schon seit dem letzten Herbst erahnen. Unsere Konfirmanden durften dies auf dem Konficamp hautnah erleben.

Anstatt übers Wochenende ins benachbarte Hengstfeld zu fahren trafen wir uns Mittwochmorgens um acht bei strömendem Regen in Blaufelden um mit 4 ½ Bussen unsere Reise anzutreten.
Nach einem chaotischen Einstieg (sitzen denn alle im richtigen Bus, blieb nichts im Regen stehen, hat überhaupt noch jemand trockene Socken?) begannen wir unsere Reise mit einem Gebet. Dann ging die Fahrt los.
Ihr fragt euch wohin? In die Lutherstadt Wittenberg natürlich!
Die sechsstündige Fahrt verlief problemlos, und als die Busse vor den Toren des Camps anhielten waren nicht nur die Konfirmanden sondern auch wir Mitarbeiter (In Wittenberg Teamer genannt) sehr gespannt.

Nach einer kurzen Einführung durften wir unsere beiden Zeltdörfer beziehen und es gab Zeit das Gelände zu erkunden. Die holprige Strecke, die wir dabei mit unserem Gepäck meistern mussten, werden die meisten von uns spätestens nach dem ersten Abendessen vergessen haben. Das ganze Camp über wurden wir sehr lecker und vielseitig verpflegt.
Damit eine Veranstaltung mit 1500 Konfirmanden und Mitarbeitern problemlos über die Bühne geht gibt es jede Menge organisatorischer Hinweise und Regeln, die uns am ersten Abend kurzweilig erläutert wurden. Der Abend klang im Anschluss mit einer Andacht aus, bis die Nachtruhe dann tatsächlich eingehalten wurde dauerte es aber noch eine Weile.

Der zweite Tag war unser erster kompletter Camp-Tag und startete im Plenum mit dem gesamten Camp, mit Lobpreis und einem Kurzfilm stellte die Moderation uns das Tagesthema vor, im Anschluss ging es dann in die Gemeindegruppen wo der restliche Morgen mit vielseitig gestalteter Bibelarbeit verbracht wurde.
Am Nachmittag gab es zuerst Workshops, bei dem die Konfirmanden sich in verschiedensten Bereichen ausprobieren konnten und im Anschluss eine Marktplatzphase, die aus bunten Angeboten, Gesprächen, Chaos und Spielen zusammengesetzt war. Da es immer noch nicht wirklich mit dem Regnen aufhörte fanden sich an diesem ersten Nachmittag in den Gruppenzelten und Unterzentren (davon gibt es vier Stück auf dem Camp) viele Kleingruppen zu Brettspielen zusammen.
Am Abend gab es dann ein Geländespiel bei dem die Konfirmanden sich beweisen mussten, mutig und schnell genug zu sein um Martin Luther zu helfen. Dass die meisten Teilnehmer dabei vollen Einsatz zeigten bewiesen die durchnässten Regenmäntel die im Anschluss überall zu erkennen waren. Auch am zweiten Abend beendeten wir den Tag mit einer Andacht.

Am dritten Tag war der Morgen schon beinahe eine Routine. Im Morgenplenum begeisterte die Pfarrband unseres Bezirkes das Publikum restlos.
Am Nachmittag stand schon der nächste Höhepunkt auf dem Programm. Mit dem Bus ging es in die Stadt, wo den Einzelnen –je nachdem wofür er sich eingetragen hatte- ein kleines oder großes, auf jeden Fall aber buntes, Programm erwartete. Verpflichtend war das Asissipanorama, unter dem sich nur wenige von uns im Voraus etwas vorstellen konnten. Während dem Rundgang zeigten sich dann alle beeindruckt. In der Schlosskirche gab es noch eine kleine Andacht bevor es mit den Bussen wieder zurück ins Camp ging.
Nicht lange nach dem Abendessen schallten aus dem Hauptzelt mitreisende Beats, zuerst von einem christlichen Rapper der uns zwischendurch aus seinem ereignisreichen Leben berichtete und im Anschluss legten die r-Teamer als DJs Tanzmusik auf. An diesem Abend gab es zum Ausklang eine ruhige Taizéandacht und im Anschluss wurde es schon etwas schneller ruhig als am Tag zuvor.

Am Samstagmorgen drangen tatsächlich ein paar Sonnenstrahlen bis zum Campgelände herab und der gewohnte Tagesablauf begann. In der Bibelarbeit merkte man wie sehr die Konfirmanden schon in der Gruppe zusammengewachsen waren und am Nachmittag lies das Wetter es zu, dass nach den Workshops Aktionen wie Loopyball, eine Hindernislaufhüpfburg und ein Menschen-Tischkicker angeboten wurden. Ganz nach dem Motto „Trust and Try“ konnten die Konfirmanden hier ausprobieren auf was sie Lust hatten.
Am Abend wurde bei der Konficamp-Gala allen bewusst, dass es sich schon um den letzten Abend handelte, umso begeisterter rockten alt und jung nochmal gemeinsam mit fil_da_elephant und der Camp-Band ab. Nach einer viertelstündigen Pause gab es noch einen Abschlussgottesdienst, der im Gegensatz zum vorigen Programmpunkt eher ruhig gefeiert wurde und doch auf eine andere Art und Weise begeisterte. Wer wollte konnte den Abend mit einem ganz persönlichen Segen ausklingen lassen.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Aufbruchs. Es musste gepackt und geputzt werden. Trotz der Aufbruchstimmung versammelten sich alle nochmals im Plenum um gemeinsam Abschied zu nehmen und Danke zu sagen. Bei Dekan Jahn bedankten sich die Teamer, indem sie ihn Crowdsurfen liesen - ein Ereignis, dass von allen Seiten bejubelt wurde.
Nach dem gemeinsamen Abschluss ging es nahtlos zur Abfahrt über, die von den r-Teamern gemanagt wurde.
Die Rückreise war auch noch ein Erlebnis für sich. Im Bus wurde viel gesungen, getanzt und Erlebnisse ausgetauscht und am frühen Sonntagabend trafen die Busse dann nach und nach wieder in Blaufelden ein.

Wir bedanken uns bei allen, die diese erlebnisreichen Tage möglich gemacht haben.

konficamp17

Johanna Leibfarth

Einsetzung des neuen Jugendreferenten

Die Schätze des Lebens

Amtseinsetzung: Samuel Rentschler ist nun Jugendreferent in Blaufelden.

Blaufelden. Rund 90 Besucher waren dabei, als der neue Jugendreferent Samuel Rentschler in einem Gottesdienst am Sonntag in sein Amt eingesetzt wurde.

Zum Thema „Mein Schatz“ hielt Samuel Rentschler eine starke Predigt und regte zum Nachdenken an. Welche Schätze haben wir in unserem Leben? Was ist uns wichtig? Für was strampeln wir uns ab?

Die Einsetzung übernahm Jugendpfarrer Axel Seidel, er sprach Samuel Rentschler den Segen zu und wünschte ihm für seine Arbeit im Kirchenbezirk Blaufelden alles Gute.

Bananashake der Konfirmanden

Umrahmt würde der Gottesdienst mit modernen Lobpreisliedern, die von der Pfarrerband begleitet wurden. Beendet wurde die Einsetzung mit dem „Bananashake“, den die Konfirmanden auf dem Konfi-Camp gelernt hatten.

Danach ging es in den Hof des Dekanats. Dort klang die Feier bei netten Gesprächen und in guter Atmosphäre mit Grillwürsten und Waffeln aus.

     

 

Susanne Naser